Die neue Interviewreihe: 3 Fragen zum Mega-Projekt „T3“

g² nimmt Sie mit auf die Großbaustelle und stellt Ihnen das Baumanagement-Team vor, das an der Realisierung dieses Mega-Projekts mitwirkt.

 

Gassmann + Grossmann, Baumanagement, Baulogistik

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Süden des Flughafens Frankfurt entsteht auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3. Nach der Fertigstellung des Terminalhauptgebäudes 2024, können hier an den ersten drei Flugsteigen 19 Millionen Passagiere abfliegen und ankommen. Ein Mega-Projekt, bei dem g² mit dem Construction Management beauftragt ist und dabei für die entsprechende Fachkompetenz im hochwertigen integralen Baumanagement sorgt.

Der Einsatz strukturierter Baulogistik ist ebenso ein wichtiger Baustein zur Optimierung des Bauablaufs. Eine solche Großbaustelle wie am Flughafen Frankfurt stellt extreme Anforderungen an die Logistik. Die anspruchsvolle Infrastruktur macht ihren Einsatz unerlässlich. Sebastian Kins, Projektleiter bei g², ist zuständig für die Baulogistik im T3-Projekt und sorgt für die optimale Einrichtung der Baustelle und effiziente Abläufe. 

Sebastian, du arbeitest auf einer riesigen Baustelle mit immensen Ausmaßen. Da wären Laufschuhe sicher passender als Sicherheitsschuhe. Wie seid Ihr mobil?

SK:"Zum einen haben wir PKW`s, um auf dieser großen Fläche die Strecken zu schaffen. Man benötigt ca. 20 min, um einmal die Baustelle zu umfahren! Die gesamten Baustraßen haben eine Länge von fast 8 km. Mit den Autos fahren wir von den Baucontainern zu Begehungen oder zur Überwachung der Firmen hier vor Ort. Außerdem haben wir seit neuestem auch Fahrräder, die speziell für kürzere Strecken perfekt sind – und nachhaltig."

Kaum vorstellbar, wie viele Materiallieferungen täglich kommen, Fahrzeuge rein- und rausfahren, arbeitende Menschen rein- und rauspendeln. Wie wird das Verkehrsaufkommen eingeschätzt?

SK:"Die Zufahrt zur Baustelle ist reglementiert und läuft - wie mittlerweile fast überall - über ein Online-Avisierungsprogramm. Zur Ausbauphase erwarten wir ca. 400-500 Anlieferungen pro Tag, so dass die Zu- und Ausfahrten noch erweitert werden müssen. Wir planen ab Ende des Jahres ein Zwischen- und Konsolidierungslager außerhalb der Baustelle ein. Von dort aus werden die Materialien zusammengestellt und dann mittels Shuttle-Fahrzeugen auf die Baustelle gebracht. Es werden zur Hochphase über alle Teilprojekte, den Kernbereich mit dem Hauptgebäude und den Piers, ca. 4500 Mitarbeiter erwartet. Wir bauen gerade einen neuen Parkplatz für die Mitarbeiter der Baustelle, so dass wir bis Ende des Jahres ca. 1500 Stellplätze zur Verfügung haben."

Großbaustelle bedeutet auch: Krane soweit das Auge reicht! Das Thema Krangenehmigung ist am Flughafen sehr umfangreich, warum?

SK:"Alle Kräne müssen über die Deutsche Flugsicherung beantragt und genehmigt werden. Es dürfen keine Störungen auf dem Radar der Flugzeuge entstehen. Da wir insgesamt über alle Teilprojekte 84 Turmdrehkrane stellen, ist hier die Koordination der Kräne untereinander sehr wichtig."

Kontakt Presse

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