Sanierung Elisabethenschule, Frankfurt am Main

Die Elisabethenschule wurde 1908 als eines der ersten Stahlbetongebäude in Frankfurt a. M. errichtet. Sie steht unter Denkmalschutz und besitzt historische Elemente, wie Brunnen oder Bleiverglasungen im Treppenhaus, die erhalten werden. Dach und Fassade wurden bereits vor rund zehn Jahren saniert.

Nun wurde das Schulgebäude kernsaniert. Aufgrund der statischen Probleme, war ein Schulbetrieb nicht mehr möglich gewesen. Im Zuge der Ertüchtigung wurden nach und nach sämtliche Bestandsdecken ausgetauscht, da ihre Tragfähigkeit zu gering war. Deshalb musste der Schulbetrieb während der Umbauphase in eine Pavillonanlage ausgelagert werden. Die Stuckdecken, Originalfliesen und Sandsteinportale wurden soweit möglich geschützt und erhalten. Innenräumliche Umstrukturierungen waren notwendig. Das Ziel war, ein modernes, barrierefreies Schulgebäude zu erhalten. Die Schülerbibliothek, die zuletzt nicht mehr als 30 Schüler gleichzeitig nutzen durften, erhielt einen Neubau auf dem Areal. Zum Abschluss wurde der Innenhof neu gestaltet.